Reiseführer Italien

Italien hat nicht nur leckeres Essen zu bieten. Erfahre, was Itlaien sonst noch besonders macht.

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Der Sprachcaffe Reiseführer für Italien

Italien ist seit jeher eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen. Warum auch nicht? Das sonnige Wetter, die wunderschöne Landschaft, die temperamentvollen Einwohner sowie das ausgezeichnete Essen sprechen für sich. Im Heimatland von Pizza, Pasta und Gelato müssen Sie sich selbstverständlich auch durch das große Angebot der italienischen Küche durchprobieren.

Unser Sprachcaffe-Reiseführer bereitet Sie perfekt auf das Abenteuer Italien vor!

Italien - Ein historisches Highlight

Unzählige historische Bauten, wie das Colosseum in Rom und der schiefe Turm von Pisa, aber auch Kunstwerke der ganz großen Künstler wie Michelangelo und Da Vinci warten auf Sie! Italien ist ein Land in dem Geschichte lebendig ist. Überall finden Sie Zeugnisse aus vergangenen Zeiten und Imperien.

Ob im Süden, im Norden oder in der Mitte: Jede Region Italiens weist seine Besonderheiten auf und hat viel zu bieten. Ob Strandurlaub in der Sonne Kalabriens oder Kultururlaub in der Renessaince-Hochburg Florenz entscheiden Sie!

Fakten über Italien

✓ Hauptstadt: Rom

✓ Staatsform: parlamentarische Republik

✓ Einwohnerzahl: 60.501.718

✓ Notarzt: 118

✓ Ländervorwahl: +39


Allgemeine Informationen zu Italien

Geographie

Die italienische Halbinsel ist zu einem Großteil vom Mittelmeer umgeben. Im Norden grenzt das Land an die Schweiz, im Nordwesten an Frankreich und nordöstlich an Österreich, Slowenien und Kroatien. Auf der europäischen Karte ist Italien schnell zu identifizieren, da seine Form von oben betrachtet an die Form eines Stiefels erinnert. Zu Italien gehören auch einige Mittelmeerinseln, von denen Sizilien und Sardinien die bekanntesten sind. 

Zeitverschiebung

Wie auch Deutschland gehört Italien zur mitteleuropäischen Zeitzone MEZ (englisch: Central European Time, CET). Somit gibt es keine Zeitverschiebung, wenn Sie nach Italien reisen.

Klima und Reisezeiten

Wegen seiner warmen Sommer ist Italien ein beliebtes Reiseziel für Touristen.
Vor allem im Süden Italiens und auf den italienischen Inseln gibt es ein fast ganzjährig warmes, mediterranes Klima. Der Herbst kommt spät, die Winter sind mild und die Tagestemperaturen betragen zwischen 10 und 15 °C.  Im Sommer wiederum wird es sehr heiß, oftmals werden Temperaturen von über 40 °C erreicht. Dies hat zur Folge, dass im Süden während der Sommermonate Dürreperioden eintreten können. Mittelitalien hat durch den Einfluss des Mittelmeeres mildere Winter und trockene, warme bis heiße Sommer.
In Norditalien ist der Einfluss des Mittelmeeres eingeschränkt. Im Winter kann es um die Po-Ebene sogar zu leichtem Frost, gelegentlich auch Schnee, kommen. Von November bis Januar ist es in dieser Gegend oft sehr neblig. Die Sommer sind wie im Rest Italiens lang und heiß, mit einer hohen Luftfeuchtigkeit.

Italien ist zudem das europäische Land mit den meisten aktiven Vulkanen. Von denen sind der 3323 Meter hohe Ätna und der 926 Meter hohe Stromboli die bekanntesten. 

 

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Minimaltemperatur Minimaltemperatur

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Sonnenstunden Sonnenstunden

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Sonnenstunden Sonnenstunden

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Reisevorbereitungen für Italien

Einreisebestimmungen

Staatsbürger von EU-Mitgliedsländern benötigen zur Einreise nach Italien ausschließlich einen gültigen Reisepass oder Personalausweis.

Bürger mit anderer Nationalität brauchen evtl. für den Aufenthalt in Italien ein Visum. Hierzu erhalten Sie weitere Informationen sowie Visabestimmungen bei der italienischen Botschaft. Wir empfehlen eine frühzeitige Antragstellung, da die Bearbeitungsdauer mitunter lang sein kann.

Währung

2002 löste der Euro die italienische Lira als gesetzliches Zahlungsmittel in Italien ab.

Die italienischen Euromünzen sind stark von der Kunst inspiriert. So zeigt die Rückseite der 1-Euro-Münze beispielsweise den vitruvianischen Mensch von Leonardo da Vinci und die 10 Cent-Münze zeigt die Geburt der Venus von Botticelli. Auf der 2-Euro-Münze wiederrum sehen Sie ein Porträt des Schriftstellers Dante Alighieri von Raffael. Dante Alighieri gilt als einer der bekanntesten Dichter der italienischen Literatur und wird auch heute noch an italienischen Schulen und Universitäten gelesen.

Gesundheitliche Versorgung

Italien verfügt über ein sehr gutes Gesundheitssystem und bietet ausreichend medizinische Einrichtungen sowie Versorgung von Medikamenten.

Die im Krankheitsfall entstehenden Kosten werden in der Regel durch die gesetzliche Krankenversicherung übernommen. Fragen Sie auf jeden Fall bei Ihrer Krankenkasse nach, ob und welche Kosten im Ernstfall übernommen werden. Im Zweifelsfall ist der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung ratsam, die es ermöglicht, umfangreichere Leistungen wie z.B. einen evtl. Rücktransport kostenfrei in Anspruch zu nehmen.

Bitte beachten Sie auch die medizinischen Hinweise für Italien auf den Seiten des Auswärtigen Amtes.

Reisegepäck-Checkliste

Damit Sie perfekt vorbereitet sind, haben wir eine Reisegepäck-Checkliste für Sie zusammengestellt.


Gesellschaft & Alltag in Italien

Religion

Italien ist ein sehr stark katholisch geprägtes Land. Im Jahr 2000 zählte das Land 227 Diözesen mit 252 amtierenden Bischöfen. 2008 bekannten sich 85 Prozent der Einwohner Italiens zum katholischen Glauben.

Politik

Italien ist seit 1946 eine parlamentarische Republik. Staatsoberhaupt ist der Staatspräsident. Seit Februar 2015 hält Sergio Mattarella das Amt inne, er ist der zwölfte Präsident der Italienischen Republik. Ministerpräsident ist seit Dezember 2016 Paolo Gentiloni Silveri, der Mitglied der Demokratischen Partei (Partito Democratico) ist. 

Landessprache und Kommunikation

Neben der staatlichen Amtssprache Italienisch werden in Südtirol außerdem auch Deutsch und Ladinisch gesprochen, sowie Französisch im Aostatal.

Prinzipiell gibt es sehr viele Dialekte in Italien, von denen auch viele aktiv gesprochen werden. Hier wird generell zwischen norditalienischen Dialekten, wie z. B. Lombardisch und das Venetische; toskanische Dialekte; mittelitalienische (römischer Dialekt) und süditalienische Dialekte (z.B. Sizilianisch) unterschieden. Das gesprochene Italienisch, was in der Schule unterrichtet wird, hat sich aus dem toskanischen Dialekt entwickelt. Weshalb viele sagen, dass gerade die Toskana ein guter Reiseort sei, um Italienisch zu lernen. 

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Bus kommt man in Italien fast überall hin. Oft auch günstiger als mit der Bahn. Es gibt unterschiedliche Busse für die unterschiedlichen Destinationen: So können Sie mit Stadtbussen, Regionalbussen und überregionalen Bussen fahren. Fahrkarten werden je nach Stadt teilweise im Bus, und teilweise in den Tabakläden oder an Bahnhöfen verkauft.

Alternativ können Sie auch mit dem Zug fahren. Die meisten Züge gehören zu Trenitalia. Mit ihnen oder anderen regionale Bahnen können Sie relativ preiswert von Ort zu Ort reisen. Das Bahnnetz ist gut ausgebaut, Sie können sogar bis in Kombination mit Bahn und Fähre bis nach Sizilien reisen. Fast jede größere Stadt ist per Bahn erreichbar.
Fahrkarten können Sie, wie in Deutschland am Schalter, im Internet oder an den Ticketautomaten im Bahnhof kaufen.
Das Pendant zum ICE, und somit das schnellste Fortbewegungsmittel, ist der Eurostar Italia, der auch Frecciarossa genannt wird.


Kultur & Geschichte von Italien

Geschichte

Die Geschichte Italiens hat ganz Europa geprägt und verändert.
Die ersten Bewohner Italiens waren die Etrusker, die etwa vom 8. bis 12. Jahrhundert v. Chr. die Halbinsel besiedelten. An der Südküste fand man Spuren erster Kolonien der etruskischen und griechischen Kultur.
Etwa 500 v. Chr. wurde die erste römische Republik gegründet. Das daraus entstehende römische Reich breitete sich daraufhin über Spanien und Britannien bis nach Nordafrika sowie bis in den Nahen Osten aus. Das antike Rom zeichnete sich unter anderem durch sein dichtes Straßennetz aus, das die wachsenden Städte miteinander verband, dank dem der Warenaustausch, zwischen dem heutigen Europa, der Türkei und Nordafrika erleichtert und ermöglicht wurde. Aus dieser Zeit stammt übrigens auch der Spruch "Alle Wege führen nach Rom", denn das Zentrum des römischen Reichs blieb weiterhin die Stadt Rom.
Erst im Jahr 313 verlegte Kaiser Konstantin der Große die Hauptstadt des Reiches nach Konstantinopel, das heutige Istanbul. Um das Jahr 500 n. Chr. fielen die Goten und die Langobarden in das römische Reich ein und daraufhin zersplitterte das Land in eine Reihe von Herrschaftsgebieten. Bis zum 12. Jahrhundert war Italien von den einmarschierten Völkern besetzt und es entstanden Rivalitäten zwischen den Städten in Norditalien. 

Während der Renaissance im 15-16. Jahrhundert erlebte Italien eine neue Blütezeit. Besonders das damalige Königreich Neapel und die Stadtstaaten Mailand, Florenz und Venedig erlebten einen kulturellen sowie wirtschaftlichen Aufschwung. Noch heute sind die italienischen Künstler der Renaissance, u.a. Donatello, Botticelli, Leonardo da Vinci, Raffael, Michelangelo und Tizian weltbekannt. Die reiche, florentinische Adelsfamilie de Medici förderte zahlreiche Künstler der Epoche. Zahlreiche architektonische Bauten, wie u.a. der Giardino di Boboli, gehen auf das Konto der Familie Medici zurück. Auch die Wiederherstellung der Basilica di San Lorenzo wurde von den der Familie angestoßen. Die Handelsfamilie verfügte außerdem über eine beträchtliche Kunstsammlung, die noch heute den Kern der Uffizien, dem berühmten Kunstmuseum der Stadt Florenz, bilden.

Italien wurde in den folgenden Jahrhunderten von Spanien, Österreich und Frankreich regiert. Im 19. Jahrhundert, nach dem Wiener Kongress, begann die italienische Nationalbewegung, die im Italienischen auch als Risorgimento ("Wiederauferstehung") bezeichnet wird. Nach den italienischen Unabhängigkeitskriegen gelang 1861 endlich die Vereinigung Italiens. Schlüsselfiguren während der italienischen Unabhängigkeitskriege waren Giuseppe Garibaldi, ein italienischer Guerilliakämpfer, der vor allem für die Spedizione dei Mille (Zug der Tausend) berühmt wurde. Am 5. Mai 1860 segelte er mit tausend seiner "Rothemden" nach Süden, um Sizilien und Neapel für das Königreich Italien zu erobern. Weitere Schlüsselfiguren waren der Freiheitskämpfer Giuseppe Mazzini und Graf Camillio Benso von Cavour, der große Teile der italienischen Verfassung konstruierte und als erster Ministerpräsident des neuen Königreiches agierte. Am 17. März 1861 wurde Vittorio Emanuele II. in Turin zum König Italiens ernannt. Zuvor war er Herrscher des Königreichs Sardinien-Piemont.

Anfang der 20er Jahre kam der Diktator Benito Mussolini an die Macht und kontrollierte Gewerkschaften und Medien. Zugleich wurden einige Bürgerrechte abgeschafft. Nach politischen und militärischen Misserfolgen wurde er letztlich 1945 von Partisanen erschossen.

Feste

Scoppio del Carro: (Ostern) Der Wagenknall in Florenz passiert jedes Jahr an Ostersonntag: Ein Wagen mit Feuerwerkskörpern wird von zwei weißen Ochsen durch die Stadt gezogen und vor der Kathedrale dann entzündet. Dieses Ritual stammt aus der Zeit der Kreuzritter und ist zu einem wahren Besuchermagnet geworden. 

Maggio Musicale Fiorentino: (April - Mai) Sie mögen Opern und Konzerte? Dann ist das alljährliche Opernfestival in Florenz für Sie ein Muss! Seit 1933 werden bei dieser Gelegenheit zeitgenössische und vergessene Opern präsentiert. Maggio Musicale ist das erste Musikfestival Italiens und findet in verschiedenen Opern- und Theaterhäusern statt.

ART - Internationale Kunsthandwerksmesse: (April - Mai) Handgemachte Produkte wie Accessoires, Silber-, Gold- und Modeschmuck, Möbel, Gesundheits- und Schönheitsprodukte, sowie Essen und Getränke gibt es auf der neuntägigen Kunsthandwerksmesse im Frühling anzusehen. Aussteller aus über 50 Ländern präsentieren hier ihre handwerkliche Kunst.

Rotes Zwiebelfest: (Juli - August) In Capo Vaticano, das zur Gemeinde Ricadi gehört, wachsen die besten Zwiebeln der Welt: Sie sind Grundlage für die mediterrane Küche und erfreuen sich weltweiter Beliebtheit. Dort und in Tropea wird jedes Jahr die "Königin der tropeanischen Früchte" mit traditionellen Gerichten, Straßenspielen und Musik gefeiert.

Stockfisch Festival: (August) Eines der wichtigsten kulinarischen Feste in Italien ist das Stockfischfest in Mammola. Auf den Straßen dieses mittelalterlichen Dorfes wird jedes Jahr der Stockfisch in verschiedensten Gerichten zubereitet und zelebriert. Traditionelle Tänze, Musik und Darbietungen runden das Fest ab.  

The Festa della Rificolona: (September) Die Italiener feiern am 7. September die Geburt von Jungfrau Maria. Durch Papierlaternen ziehen die Menschen in Florenz durch die Stadt. Dies ist ein sehr traditionelles Fest und wird schon seit der Renaissance gefeiert.

Festival dei Popoli: (November - Dezember) Von Studenten wurde 1959 das internationale Dokumentarfilmfestival in Florenz gegründet. An acht Tagen werden verschiedene internationale und italienische Dokumentarfilme gezeigt.

Feiertage

In Italien werden neben den römisch-katholischen Feiertagen (Weihnachten, Ostern etc.) folgende Feiertage gefeiert:

Am 6. Januar kommt klassisch zu den Kindern die Befana. Sie stellt das Pendant zum Nikolaus dar. Dabei handelt es sich um eine kleine Hexe aus dem italienischen Volksglauben, die Kindern Geschenke bringt. 
Am 25. April wird der Tag der Befreiung Italiens (Anniversario della Liberazione) gefeiert. An diesem Tag wurde Benito Mussolini im Jahre 1945 festgenommen.     
Am 1. Mai wird wie in Deutschland der Tag der Arbeit (Festa del Lavoro) gefeiert.
Der Tag der Republik (Festa della Repubblica) wiederrum wird am 2. Juni zelebriert. Der Tag wurde im Gedenken an das Italien-Referendum vom 2. Juni 1946 als Feiertag festgelegt. Im Referendum entschied die Mehrheit der Italiener für die Staatsform der Republik.
Am 15. August wird Ferragosto (Maria Himmelfahrt) gefeiert. Dieser Tag ist in Italien besonders wichtig, da viele Italiener ihren Urlaub um diesen Tag herum planen, denn der 15. August gilt als der heißeste Tag des italienischen Sommers und markiert somit den „Wendepunkt des Sommers“.

Essen

Dass die Italiener stolz auf ihr Essen sind, ist kein Geheimnis. Denn in Italien wird nicht einfach nur gegessen, sondern jede Mahlzeit wird zelebriert.

In Italien gibt es das Ristorante, die Osteria und die Trattoria. In der Regel gilt, dass das Ristorante eher gehoben ist, während die zuletzt genannten eher einfacher gehalten sind.

Fast überall in Italien wird sehr spät zu Abend gegessen. Um die Wartezeit zwischen Mittag- und Abendessen zu verkürzen, gibt es die Möglichkeit in einer Bar einen Aperitivo mit Freunden zu sich zu nehmen. Das bedeutet, man bestellt sich ein Glas Prosecco oder einen Aperol Spritz und isst dazu ein paar Häppchen, die kostenfrei zum Getränk dazu serviert werden. Je ausgefallener die Häppchen, desto teurer ist das Getränk. Später kann dann noch richtig zu Abend gegessen werden. 

Eine vollständige Mahlzeit in Italien besteht aus einer Vorspeise (antipasto), dem ersten Gang (primo), der meistens aus Pasta oder Suppe ist, dem zweiten Gang (secondo), ein Fleisch oder Fischgericht und einem abschließenden Dessert. Nach dem Essen ist noch Platz für einen Kaffee und/oder einen digestivo (z.B. Limoncello). Normalerweise gibt es zu jeder Mahlzeit Brot und Wasser dazu, die im "Gedeckpreis" (coperto) beinhaltet sind.

Die Gerichte variieren nach Region. So zählen zur toskanischen Küche beispielsweise die crostini (geröstete Brote z.B. mit Leberpastete) und die ribollita, eine Suppe mit Gemüse und Brot sowie das traditionelle Gericht fagiolini alla fiorentina (grüne Bohnen mit Olivenöl). Des Weiteren ist Florenz, die Hauptstadt der Toskana, bekannt für seine bistecca alla fiorentina, ein auf Holzkohlenfeuer gebratenes Rindfleischstück von mindestens 500 Gramm. In Venedig ist Baccalà (gesalzener Kabeljau) eine Spezialität.
Im Süden Italiens sind die Oliven ein fester Bestandteil der Antipasti, ohne die kein italienisches Menü beginnt. Besonders häufig werden im Süden Pastagerichte mit Hülsenfrüchten, wie Kichererbsen und verschiedenen Bohnensorten zubereitet.
Natürlich ist an der Küste der frische Fisch ein beliebtes Hauptgericht. Größere Fische wie Schwertfisch (pesce spada) und Thunfisch (tonno) werden auf verschiedene Arten köstlich auf dem Grill oder in der Pfanne zubereitet.


Wissenswertes über Italien

Touristen-Fehler

Wenn Sie vom Ausland nach Italien anrufen, müssen Sie im Gegensatz zu Deutschland auch die „0“ der jeweiligen Ortsvorwahl wählen. Beispiel: 0039-055-Rufnummer.

Wie in allen großen Städten sollten Sie auch in italienischen Großstädten wie Florenz oder Rom auf Ihre Handtasche achtgeben. Taschendiebe sind oft an Touristen-Attraktionen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln anzutreffen.

Anders als in Deutschland ist es nicht überall üblich, dass man seinen Kaffee oder sein Eis nach der Bezahlung erhält. In einigen Cafés und Eisdielen ist es üblich, dass Sie zuerst bezahlen und dann mit Ihrem Kassenzettel (scontrino) zum Thresen gehen und sich Ihr Croissant oder Panini bestellen.

Tipps + Tricks

Da Sie im Restaurant bereits den coperto mitzahlen, ist es unüblich noch Trinkgeld dazuzugeben. Wollen Sie dies aber trotzdem tun, da der Service Ihnen besonders gut gefallen hat, können Sie dies tun. Sie sollten jedoch beachten, dass es in Italien nicht üblich ist das Trinkgeld in den Rechnungsbetrag miteinrechnen zu lassen. Wenn Sie ein Trinkgeld hinterlassen möchten, lassen Sie sich zuerst das Rückgeld komplett auszahlen und lassen das Trinkgeld dann beim Gehen auf dem Tisch liegen.  Ihrem Taxi-Fahrer, Reiseführer oder Kofferträger wiederum können Sie ein kleines Trinkgeld hinterlassen.

Kleines Wörterbuch

Deutsch

Italienisch

Hallo!

Ciao!

Guten Tag!

Buongiorno!

Guten Abend!

Buonasera

Willkommen!

Benvenuto/Benvenuta

Wie geht's?

Come stai?

Gut, danke!

Bene, grazie

Und Dir?

E tu?

(Tausend) Dank!

(Mille) Grazie

Gern geschehen!

Prego

Gute Nacht!

Buona notte

Bis später!

A più tardi

Tschüss!

Ciao!

Ich habe mich verlaufen

Mi sono perso/persa

Kann ich Ihnen helfen?

Posso aiutarle?

Können Sie mir helfen?

Puo aiutarmi?

Wo ist die Toilette/die Apotheke?

Dov'è il bagno/ la farmacia?

Sprechen Sie (Englisch)?

Parla (inglese)?

Mein Name ist …

Mi chiamo...

Videos

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